Pressebericht Mai 2006

Ingolstädter Boxer renovieren Bunker

 

In Eigenregie renovierten die Mitglieder des Box-Club Ingolstadt (BCI) ihre Trainingsräume. Ziel war es, den Betonwänden des ehemaligen Bunkers unter der Pestalozzischule eine sportliche Atmosphäre abzuringen.

Doch dabei stießen sie auf einige Probleme: so mussten z.B. Jahrzehnte alte Wandverkleidungen gelöst und schwere Türen- und Fensterverkleidungen beseitigt werden. Trotz vieler fleißiger Helfer, die in Wochenendeinsätzen die nötigen Arbeiten durchführten, stellte das Projekt den Verein vor eine finanzielle Herausforderung.

Viel Verständnis für das Veränderungsvorhaben der Boxer hatte Erwin Schimmer. Gemäß seiner Philosophie, Wohn- und Lebensumfelder schaffen, unterstützte der Geschäftsführer der Bauträgerfirma Grund-Idee den Box-Club mit einer Geldspende. – Der Ingolstädter Traditionsverein kann sich nun wieder ganz der Förderung des Amateursports widmen.

Im Vergleich zum Profiboxen, das häufig im Fernsehen gezeigt wird, boxen Amateure nur vier Runden zu je zwei Minuten.  In viel kürzerer Zeit beherrschen schnelle Schlagfolgen und wechselnde Angriffsserien die Kämpfe, während Clinchen (die sog. Boxerumarmung) selten vorkommt.

Für interessierte Leser zeigen die Ingolstädter Boxer auf dem Volksfest, was sie können. Am 4. und 11. Juni kämpfen die Amateure gegen Vereine aus Berlin und Mittelfranken.

 

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